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      Sound Design ist zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal geworden – ob im Automobil, in der Architektur oder im Konsumgüterbereich.

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Wie klingt eigentlich Qualität? Oder Dynamik? Oder Luxus? In der Produktentwicklung ist der Klang längst nicht mehr bloß ein Nebengeräusch – er wird gezielt gestaltet, um Emotionen zu erzeugen, Markenwerte zu transportieren und Kundenerwartungen zu erfüllen.

Ausgangslage & Relevanz

In einer zunehmend multisensorischen Produktwelt gewinnt Akustik an Bedeutung. Der erste Eindruck eines Produkts entsteht nicht nur visuell oder haptisch – auch auditive Reize beeinflussen stark, wie Nutzer ein Produkt wahrnehmen. Besonders in der Fahrzeugentwicklung hat sich die akustische Markenidentität etabliert: Ein kraftvoller Motorsound, das satte Türschließen oder fein abgestimmte Blinksignale prägen das Fahrerlebnis entscheidend mit.

Herausforderung 

Die zentrale Herausforderung: Alle relevanten Messgrößen – darunter u.a Bewegungen, Luftschallpegel, Schallleistung, Druck, Temperatur – müssen nicht nur erfasst, sondern auch in Relation zueinander analysiert und dokumentiert werden. Viele Messsysteme scheitern an der Integration dieser Datenvielfalt oder sind in der Praxis zu unflexibel und aufwändig.

Lösungsansatz
 

Das Sound Design folgt einem strukturierten Prozess aus Analyse, Modifikation, Bewertung und Auswahl. Ausgehend von einem Referenzgeräusch – etwa dem Originalklang eines Motors – wird mithilfe digitaler Signalverarbeitung und psychoakustischer Methoden ein Zielgeräusch entwickelt, das eine bestimmte Markenbotschaft oder Produktwirkung unterstützt (z. B. sportlich, komfortabel, leise).
 

 

Ablauf
 

  1. Akustische Erfassung des Referenzgeräuschs mittels präziser PAK-Messtechnik
     
  2. Digitale Modifikation durch gezielte Veränderung von Motorordnungen, Frequenzanteilen und Transienten
     
  3. Analyse der Varianten mit Hilfe psychoakustischer Parameter wie Lautheit, Schärfe oder Rauigkeit
     
  4. Hörvergleich der Varianten (inkl. Referenzgeräusch als Ankerschall) durch Expertengremien oder repräsentative Nutzergruppen
     
  5. Festlegung des Zielklangs auf Basis der akustischen und emotionalen Bewertung (z.B. in Kooperation mit MBBM Active Sound Technology GmbH)

Ergebnisse
 

Durch diesen iterativen Prozess können Varianten kostengünstig und schnell entwickelt, verglichen und validiert werden – ganz ohne physische Prototypen. Das Zielgeräusch wird so zu einem planbaren und reproduzierbaren Bestandteil des Produktdesigns.

Kundennutzen
 

✅ Kürzere Entwicklungszyklen durch digitale Simulation und Bewertung

✅ Zielgerichtete Akustikoptimierung basierend auf objektiven und subjektiven Kriterien

✅ Stärkung der Markenidentität durch konsistente akustische Merkmale

✅ Hohe Wiederverwendbarkeit der entwickelten Sound Designs für ähnliche Produkte

⭐️ Key Features

  • Digitales Sound Engineering auf Basis von NVH-Daten
  • Psychoakustische Analyseverfahren für fundierte Wahrnehmungsbewertung
  • Wavelet-basierte Transienten Analyse für kurze, impulsartige Geräusche
  • Interaktive Hörvergleiche mit individuell wählbaren Zielklängen
  • Schnittstellen zur PAK-Software-Familie für nahtlose Integration in bestehende Entwicklungsprozesse

 

Fazit

Sound Design ist heute integraler Bestandteil moderner Produktentwicklung – funktional, emotional und markenbildend. Mit den richtigen Tools lässt sich Klang gezielt gestalten und zum Wettbewerbsvorteil machen. Ob E-Auto, Haushaltsgerät oder High-End-Armatur – der Ton macht die Marke.

 


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